Knirschen mit den Zähnen

Wer mit den Zähnen knirscht, leidet nicht selten an einer Erkrankung, die oft verkannt wird - der sogenannten Cranio-mandibulären Dysfunktion (CMD).

Hierbei können die folgenden Symptome beobachtet werden:

Abrieb auf den Zähnen, Verhärtungen in der Nackenmuskulatur, Schulterschmerzen, Ohrgeräusche, verschwommenes Sehen, niedrige Sauerstoffwerte während der Nacht, Überforderungsgefühle u.a.

Eine CMD beschreibt eine Fehlregulation der Kiefermuskulatur und -gelenke sowie des Zahntraktes. In der Folge entsteht eine überspannte und verkrampfte Kaumuskulatur.

Wenn der Zahnarzt dann richtigerweise eine Knirscherschiene anpasst, hilft das aber nur den Zähnen, denn der Betroffene knirscht jetzt natürlich weiter auf die Schiene.

Auf wenigen Millimetern nebeneinander liegen Nerven, Muskeln, Gewebe, Sehnen, Knochen, Blutgefäße, Bänder und Schleimhaut - eine CMD kann alle diese Strukturen überfordern und eher negative Fernwirkungen auslösen.

Bei genauer Diagnostik wird sehr schnell klar, dass gewaltige Kräfte von den Kaumuskeln ausgehen. Diese können so stark sein, dass der gesamte Körper verkrampfen kann und Patienten auch psychisch sehr sensibel reagieren.

Hierbei kann die sogenannte Osteopathie, eine sanfte Heilmethode, sehr gute Dienste leisten. Diese Methode darf nur von ausgebildeten und qualifizierten Ärzten oder anderen Therapeuten durchgeführt werden.

Evtl. muss zusätzlich daran gedacht werden, dass auch die Seele entlastet werden muss.