Tinnitus

Ohrgeräusche können sehr unangenehm sein. Nicht selten ist die Lebensqualität dieser Menschen erheblich eingeschränkt.

Problematisch wird es, wenn Ohrgeräusche chronisch werden und dann zu stark im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. 

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen "lernt" der Patient mit der Zeit, seine Ohrgeräusche immer stärker wahrzunehmen. In der Folge kommt es zu einer Fehlregulation innerhalb des zentralen Nervensystems.

Moderne Therapieverfahren zielen darauf ab, diese Fehlregulationen zu reduzieren bzw. (neurologisch) zu entkoppeln. Tinnitus ist ein neurologisches Zeichen, d. h. nur ein Symptom aber keine eigenständige Erkrankung.

Die Fähigkeit des Nervensystems, sich an Veränderungen des Körpers oder der Umwelt anzupassen, kann sich (leider) auch negativ auswirken. Vieles deutet darauf hin, dass Tinnitus durch belastende Gewöhnungsprozesse entsteht (z.B. Anpassung an chronische Stressreaktionen).

Daher müssen diese (fehlerhaft) überaktiven Hirnareale über einen bestimmten Zeitraum gegenreguliert werden. Diese Gegenregulation kann dadurch erreicht werden, indem feine Impulse auf diese überaktiven Hirnareale gegengesendet werden.

Diese feinen Impulse können von außen über das äußere Ohr gesendet werden. Mittels einer sogenannten Implantat-Ohr-Akupunktur ist es heute möglich gezielte Impulse auf diese Hirnareale zu setzen, um diese Fehlsteuerung zu dämpfen.

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