Frau Dr. med. Sylvia Pauli ist Fachärztin für Orthopädie mit langjähriger Klinik- und Praxiserfahrung. Darüber hinaus verfügt Sie über die Zertifikat-Ausbildung Osteopathie sowie dem renomierten EROP-Diplom. Diese Qualifikation berechtigt Sie in ganz Europa als Osteopathin zu arbeiten.

Bei der Osteopathie kommen die folgenden Techniken zur Anwendung:

  • Osteopathische Manipulations Techniken (HVLA)
  • Weichteil Techniken
  • Muskelenergie Techniken
  • Counterstrain Techniken
  • Myofascial Release Techniken
  • Viszerale Osteopathie
  • Craniosacrale Osteopathie
  • LymphatischeTechniken (LAS / BLT)
  • Still Technik

Jeder Behandlung geht ein ausführliches Beratungsgespräch und eine fachärztliche Untersuchung voraus. Hierbei wird ein individueller Behandlungsplan für den Patienten erstellt. 

Ostheopathie – sanfte Heilung durch Hände

Der Körper reagiert auf Blockaden mit Schmerz-, Bewegungs- und Funktionsstörungen. Die Ursachen für diese Beschwerden können oft Jahre oder Jahrzehnte zurückliegen. Mit der Osteopathie können Sie dennoch erfolgreich behandelt werden. Osteopathen diagnostizieren und therapieren mit den Händen. Sie ertasten Spannungen und Störungen des Gewebes. Sie lösen Blockaden und Verklebungen von Faszien und stimulieren so die Selbstheilungskräfte des Körpers. Dies ist möglich, da der Mensch über Selbstheilungskräfte verfügt, die sein Gleichgewicht wieder herstellen können.

Da unsere Praxis auf ganzheitliche Medizin ausgerichtet ist, besteht immer die Möglichkeit, schulmedizinische Behandlungsformen (z.B. Orthopädie) mit Osteopathie und Akupunktur (TCM, Ohrakupunktur, Schädelakupunktur und Triggerpunktakupunktur) zu optimieren. Die Behandlung wird individuell auf jeden Patienten und sein Krankheitsbild abgestimmt.

Die verschiedenen Formen der Osteopathie

Craniosacrale Osteopathie

Behandlung am Schädel und Kreuzbein

Die Schädelknochen sind beweglich und sie bewegen sich in einem bestimmten Rhythmus. Dieser cranio- sacrale Rhythmus entsteht durch Bewegungen des Gehirnwassers und durch Ein- und Ausatmung. Bei der craniosacralen Technik wird die Beweglichkeit der verschiedenen Schädelknochen untereinander und die Steißbeinbeweglichkeit untersucht und beurteilt. Bei einer Fehlfunktion können die gelenkartigen Verbindungen des Schädelknochen und des Steißbeines normalisiert werden und Blockaden gelöst werden.

Parietale Osteopathie

(Knochen/Gelenke/Bänder/Muskeln)

Die parietale Osteopathie behandelt Störungen des Bewegungsapparats, also der Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenke. Dabei kommen bestimmte Grifftechniken zum Einsatz, um schmerzhafte Bewegungseinschränkungen sanft zu lösen. Diese Form der Osteopathie eignet sich besonders bei sämtlichen Schmerzbildern, wie z.B. Rückenschmerzen, Tennisarm, HWS-Beschwerden, Knie- und Schulter- schmerzen o.ä.

Viszerale Osteopathie

(innere Organe/Gefäßsystem/Faszien)

Der Therapeut nutzt die viszerale Osteopathie um Störungen und Erkrankungen der inneren Organe, Blutgefäße, Faszien und des vegetativen Nervensystems zu behandeln. Mit der viszeralen Osteopathie kann der Therapeut herausfinden, welche Organe in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Durch sanft geführte Druck- und Gleittechniken, die für den Patienten kaum spürbar sind, kann er die Beweglichkeit der Organe regulieren und so die Selbstheilungskräfte fördern. Die viszerale Osteopathie eignet sich zur Behandlung sämtlicher Beschwerden und Erkrankungen der inneren Organe.

Anwendungsgebiete der Osteopathie

  • Wirbelsäulenbeschwerden 
  • Kniegelenksbeschwerden
  • Schulterschmerzen
  • Kopfschmerzen u. Migräne 
  • Gelenkblockaden
  • Nervenschmerzen
  • Hexenschuss
  • HWS-Schleudertrauma
  • Sportverletzungen
  • Kiefergelenksprobleme 
  • Verstauchungen
  • Verdauungsstörungen
  • Reizdarm-Syndrom
  • Unterleibsbeschwerden
  • Tennis- und Golferarm
  • Schmerzen an Händen und Füßen (Spreizfußbeschwerden, postoperative Fußschmerzen)
  • Chronische Blasenentzündungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Innere Spannungszustände