Ischias-Schmerzen

Der Ischias-Schmerz (Ischialgie) unterscheidet sich vom einfachen Rückenschmerz durch seine Ausstrahlung ins Bein ggf. bis zum Fuß.

Meist strahlen die Schmerzen an der Beinaußenseite entlang aus, und das Bein ist nicht mehr voll belastbar. Manchmal treten die Beinschmerzen auch ohne begleitende Rückenschmerzen auf.

Ischialgien werden häufig durch einen Bandscheibenvorfall verursacht. Die Bandscheibe engt das Rückenmark ein und drückt auf bestimmte Nervenwurzeln.

Nur wenn der Bandscheibenvorfall so massiv ist, dass innerhalb weniger Stunden eine Bein-, Fuß- oder Blasen-Darm-Lähmung auftritt, muss sofort operiert werden. Ansonsten ist man heute mit einer Bandscheiben-Operation sehr zurückhaltend.

 

Was hilft in dieser Situation?

Von allen Therapie-Methoden hilft am Besten eine Kombination aus schulmedizinischen Verfahren sowie vor allem die Neuroakupunktur.

Hierbei werden die klassischen Akupunktur-Nadeln mit einem feinen Reizstrom verbunden, so dass eine Schmerzreduktion und damit auch der Heilungsvorgang überhaupt erst in Gang gesetzt werden.

Dadurch kann die Entzündung an der Nervenwurzel meist schon innerhalb weniger Sitzungen reduziert werden. Vor allem aber kann in mehr als 90% die Bandscheiben-Operation verhindert werden.

 

Neuroakupunktur

Diese spezielle Akupunktur-Methode hilft insbesondere die Entzündung des Ischiasnervs auszuheilen. Wenn z.B. der Ischias-Schmerz erst weniger als 4 Monate besteht, dann kann eine deutliche Verbesserung der Beschwerden schon innerhalb von 2-3 Wochen entstehen.

Wenn die Beschwerden länger als 4 Monate bestehen (oder auch jahrelanger Krankheitsverlauf), auch wenn alle anderen vorausgegangenen Therapieversuche nicht halfen, kann die Neuroakupunktur immer noch helfen das Krankheitsbild deutlich zu reduzieren.

Bei den chronischen Verläufen hat sich hierbei insbesondere die Infrarot-Therapie sehr bewährt. Diese Strahlen im langwelligen Bereich verbessern die Tiefendurchblutung und vor allem die Sauerstoffversorgung des entzündeten Gewebes.