Fibromyalgie

Fibromyalgie bedeutet "Schmerzen der Muskeln und Sehnen". Ältere Bezeichnungen sind Weichteilrheuma oder Tendomyopathie. Eine weitere englische Bezeichnung ist das "Widespread Pain Syndrom" (WPS - "ausgedehntes Schmerzsyndrom).

Häufig werden sogenannte Tenderpoints (schmerzhafte Druckpunkte) gefunden. Heute weiß man, dass bei vielen dieser Patienten die Dichte der Nervenfasern in Haut und Bindegewebe stark verringert ist.

Die Fibromyalgie ist eine psychosomatische Erkrankung, d.h. hierbei existieren psychische und körperliche Symptome (Schmerzen) gleichzeitig oder abwechselnd.

Fibromyalgie lässt sich mit bildgebenden Verfahren (z.B. MRT, CT, Röntgen) nicht darstellen. Es existieren keine spezifischen Labor-Parameter für diese Erkrankung. Es gibt jedoch Hinweise, dass das Kleinhirn bei Patienten mit Fibromyalgie stärker als bei anderen Menschen in die Schmerzverarbeitung involvieret ist.

Medikamente helfen nicht, insbesondere werden von Opiaten und Benzodiazepinen sogar explizit abgeraten.

Folglich lässt sich Fibromyalgie auch nicht spezifisch behandeln. Dennoch hat sich gezeigt, dass eine Behandlungsserie mit Akupunktur zumindest den körperlichen Schmerz reduzieren kann.

Hierbei kommt insbesondere die Ohr-Akupunktur zur Anwendung, damit das zentrale Nervensystem wieder vermehrt körpereigene Schmerz-Botenstoffe (Endorphine) ausschütten kann.

Wir empfehlen darüber hinaus bei Rückenschmerzen eine Medijet-Therpie, bei Gelenkschmnerzen eine Magnetfeldtherapie und ggf. weitere Verfahren aus dem Bereich der Stimulationsverfahren (insbesondere Implantat-Akupunktur).

Insbesondere sollte bei Fibromyalgie immer eine Psycho- oder Hypnotherapie diskutiert werden. Wir können Sie bei allen diesen Fragestellungen beraten.

Bei Interesse am Stimulationsverfahren der Implantat-Akupunktur bei Fibromyalgie, klicken Sie bitte → hier