Empfängnisstörung

Empfängnisstörungen beruhen meist auf hormonellen oder anatomischen Störungen. So kann der Eileiter durch frühere Entzündungen oder Operationen anatomisch verändert sein und so zu einer Empfängnisstörung führen.

Hierbei können naturheilkundliche Verfahren helfen. Eine Akupunktur-Therapie (ein- bis zweimal pro Woche), ergänzt durch Infrarot-Behandlung, sollte begleitend zur (notwendigen) Antibiotikagabe erfolgen, um einen chronischen Verlauf vorzubeugen.

Akupunktur ist auch sehr gut geeignet, den Erfolg einer künstlichen Befruchtung enorm zu erhöhen (siehe Kasten rechts). In-vitro-Fertilisationen (IVF) und intrazytoplasmatische Spermieninjektionen (ICSI) sind in der Regel nur bei 25-30% der Versuche erfolgreich. Durch Akupunktur lässt sich die Erfolgsrate bei IVF und ICSI erheblich steigern, weil Akupunktur vor allem das vegetative Nervensystem anregt und stimuliert.

Aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin handelt es sich bei Empfängnisstörungen um sogenannte "Leere- und Kältestörungen". Daher erwärmen wir bei diesen Zuständen einzelne Akupunktur-Punkte bzw. setzen gezielt Infrarot-Wärme ein.

Auch bei der Fruchtbarkeitsstörung des Mannes kann ein Therapieversuch durchgeführt werden. Mehrere Studien zeigen, dass sich durch Akupunktur Anzahl, Beweglichkeit und Qualität der Spermien erhöhen lassen.