Tinnitus
Die Ursachen von Tinnitus sind vielfältig. Eine eindeutige Ursache ist selten zu finden. Manchmal geht dem Tinnitus auch ein Hörsturz voraus.
Moderne Untersuchungsverfahren können heute belegen, dass der Ton innerhalb des zentralen Nervensystems (also im Gehirn) entsteht - und nicht wie früher fälschlicherweise angenommen über die Hörbahn vermittelt wird. Das bedeutet, dass der Tinnitus-Ton auch im Falle einer Durchtrennung des Hörnerven noch bestehen bleibt.
Viele Patienten hoffen verstädlicherweise, dass die auftretenden Geräusche im Ohr von selber wieder verschwinden. Doch leider bleibt festzustellen: Je länger die Behandlung verzögert wird, desto schwieriger ist der Therapieerfolg.
Daher setzen wir frühzeitig (z.B. schon wenige Wochen nach der Diagnose) die Methode der Implantat-Ohr-Akupunktur ein. Der besondere Vorteil der Implantat-Akupunktur liegt in der kontinuierlichen Stimulation des zentralen Nervensystems (ZNS), damit der Tinnitus-Ton innerhalb des ZNS synchronisiert werden kann.
Hierbei werden kleine Nadeln aus Titan oder auflösbare Implantate an die äußere Ohrmuschel gesetzt. Dadurch wird das ZNS angeregt, die Eigengeräusche (Tinnitus) wieder leiser zu regeln. Der Erfolg dieser Methode liegt bei ca. 50% und ist damit wesentlich größer als mit der klassischen Akupunktur.
