Implantat-Ohr-Akupunktur

Ohr-Implantat-Akupunktur

Diese Behandlungs-Methode wurde in Deutschland entwickelt und erstmals im Jahre 2001 experimetell eingesetzt.

Am Ohr gibt es verschiedene Zonen mit insgesamt rund 200 Akupunkturpunkten. Diese Punkte sind bestimmten Organen und Regionen des Körpers zugeordnet. Bei einer Erkrankung eines Organs verändert der entsprechende Punkt an der Ohrmuschel seine Eigenschaften und ist für den geübten Arzt durch feine Untersuchungstechniken des Ohres auffindbar. Über diese Ohrpunkte kann der gesamte Körper mit all seinen Funktionen behandelt werden.

Eine gründliche Voruntersuchung der Punkte am Ohr erlaubt eine exakte Aussage darüber, wo Schmerzen oder Störfelder bestehen und welche Organe des Körpers erkrankt sind. Auch Störfelder, die auf den ersten Blick nichts mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen zu tun haben, können den Krankheits-Prozess beeinflussen.

Die Punkte am Ohr sind sehr klein (0,2 - 0,3 mm). Daher muss die Punktsuche sowie auch die Implantation so genau wie möglich durchgeführt werden, um den Punkt sicher zu erreichen.

Durch Akupunktur-Implantate an der Ohrmuschel wird das zentrale Nervensystem kontinuierlich stimuliert, so dass verschiedene Botenstoffe (z.B. Dopamin, Endorphin) wieder vermehrt freigesetzt werden.

Dr. med. Rolf Wlasak war einer der ersten Ärzte, der bereits 2001 mit den ersten Implantaten arbeitete und sie bei seinen Patienten einsetzte. Er ist Inhaber des Zertifikats "Geprüfter Implantat-Akupunkteur" und zudem "akkreditierter Ausbilder" für Fachkollegen in ganz Deutschland. Im Jahre 2007 hat er eine Untersuchung zum Einsatz von Implantat-Ohr-Akupunktur bei Morbus Parkinson veröffentlicht.

Im Jahre 2011 hat er in Kooperation mit der Universität Köln eine Studie zum Restless Legs Syndrom publiziert. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link.

(siehe Link: Implantat Akupunktur)